Interview mit Thomas Zinnöcker, Vorsitzender der Geschäftsführung, Ista GmbH

Interview  /  Christian Seelos

Der Chef des Essener Energiedienstleisters Ista, Thomas Zinnöcker, wünscht sich mehr energiepolitische Verlässlichkeit. Im Interview mit der e|m|w fordert er einen langfristigen Energievertrag, der über Legislaturperioden hinweg Gültigkeit besitzt und den Unternehmen Planbarkeit gibt. Mit diesem Plan sollte die Politik auch ihren aktuellen energiepolitischen Kurs hinterfragen. Den reinen Fokus auf den Ausbau der Windund Solarenergie und die Elektrifizierung aller Märkte sieht Zinnöcker skeptisch. Stattdessen sollte die Politik mehr Augenmerk auf gering-investive Maßnahmen wie ein optimiertes Verbraucherverhalten legen.

e|m|w:
Herr Zinnöcker, mit dem Gebäudeenergiegesetz ist einmal mehr ein Gesetzesvorhaben gescheitert, das Schwung in die Wärmewende bringen sollte. Am Entwurf der Bundesregierung gab es viel Kritik, aus Ihrer Sicht zu Recht?

Thomas Zinnöcker:
Man kann sicher sagen, dass der Entwurf zum geplanten Gebäudeenergiegesetz grundsätzlich eine richtige Problematik adressierte, nämlich die drei – sich teilweise widersprechenden – Vorschriften EnEV, EnEG und EEWärmeG zusammenzuführen. Inhaltlich gab es aber einige Knackpunkte, die letztlich ja auch zum Scheitern des Vorhabens geführt haben...

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