2. Rahmenbedingungen

2.2 Grüne Gase / Wasserstoff
DE - Gasmarkt  /  Dr. Heiko Lohmann

Unter dem Oberbegriff „Grüne Gase“ werden mittlerweile in der Regel alle Produkte subsumiert, die im gasförmigen Zustand durch Leitungen (und verflüssigt mit Schiffen) transportiert werden und CO2-frei, oder zumindest CO2-arm sind. Dies bedeutet aber nicht, dass sich die Akteure der Unterschiede und ihrer Implikationen nicht bewusst sind. In Ausgabe 06/19 hatte ener|gate Gasmarkt eine Grafik mit einer entsprechenden Klassifizierung gezeigt (Abbildung 4 in der genannten Ausgabe). Aber zur Berichterstattung an dieser Stelle reicht der Begriff Grüne Gase. Das Thema hat Konjunktur, die Zahl der Initiativen, Studien und Vorschläge zur Ausgestaltung der Rahmenbedingungen wird langsam unüberschaubar. Dennoch gibt es im Folgenden einen Überblick über neuere Publikationen und Vorschläge:

Quote für Grüne Gase

In der Februarausgabe dieser Publikation hatte Patrick Graichen, der Direktor des Think-Tank Agora Energiewende, die Gaswirtschaft aufgefordert, sich für eine Quote für Grüne Gase im geplanten Klimaschutzgesetz einzusetzen. Damit könne die Branche ernsthaft ihre Unterstützung für Grüne Gase dokumentieren. Im Mai hat Agora Energiewende diese Überlegung – unbemerkt von ener|gate Gasmarkt – in seine 15 Eckpunkte für das Klimaschutzgesetz aufgenommen. 2021 sollen Händler, die Endkunden beliefern, 0,5 Prozent „grünen“ oder „blauen“ Wasserstoff bilanziell dem Erdgas beimischen. Bis 2030 soll die Quote auf zehn Prozent steigen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8+9|19 der energate Gasmarkt. Alle Artikel der Ausgabe 8+9|19 Komplette Ausgabe 8+9|19 herunterladen