Interview Interview mit Philipp Wüst, Geschäftsführer, BayWa r.e. Solar Projects GmbH, München

"Die Fördermenge bei der Innovationsausschreibung sollte deutlich erhöht werden."

Solaranlagen sind in der Bevölkerung deutlich beliebter als Windkraftanlagen. Aber auch hier wächst der Flächendruck. Die BayWa r.e. Solar Projects GmbH geht daher mit innovativen Solaranlagen neue Wege. Geschäftsführer Philipp Wüst erklärt im Interview mit e|m|w-Redakteurin Stefanie Dierks, warum Himbeeren für Agri-PV besonders geeignet sind und ab wann Floating-Solar auch für Deutschland interessant wird.

e|m|w: Sie bauen unter andern schwimmende Solaranlagen und Solaranlagen über Agrarflächen. Warum bauen Sie nicht Solaranlagen wie alle anderen auch?

Wüst: Wir machen beides. Wir fokussieren uns natürlich auch auf Freiflächenanlagen, diesen verdanken wir momentan auch fast ausschließlich unser Ergebnis. Aber das Rad dreht sich weiter, wir schauen daher parallel dazu nach Alternativen zu den bestehenden Technologien. Deshalb installieren wir seit etwa drei Jahren auch Floating Solaranlagen und mit Agri-PV haben wir uns erstmals 2016 mit dem Pilotprojekt Heggelbach am Bodensee beschäftigt. Dieses Jahr kamen dann weitere Projekte in den Niederlanden hinzu. Die BayWa r.e. ist neben dem Projektgeschäft auch Großhändler für Photovoltaik-Komponenten und Anbieter von Energiegesamtlösungen für Gewerbe und Industrie – insofern sind wir auch dem Aufdachanlagen-Geschäft verbunden.

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