e|m|w.trends Von Christian Wessel, Geschäftsfeld Data Science, Items GmbH

Neue Wege bei der Digitalisierung der Wasserwirtschaft
Im Kampf gegen die Dürre

Der Wassermangel hat nicht nur Auswirkungen auf die Wasserwirtschaft, sondern auch auf weitere Bereiche des Lebens. Vor allem in vielen Sektoren, in denen wir es gar nicht vermuten würden. An Elbe und Rhein haben 2018 Kraftwerke ihre Leistung herunterfahren müssen, da in den Flüssen nicht ausreichend Wasser geführt wurde. Eine übliche Entnahme und Rückführung des Wassers hätten eine zu hohe Erwärmung der Flüsse zur Folge gehabt. Daher war es zu erwarten, dass es auch in den nächsten Jahren zu ähnlichen oder schlimmeren Problem kommen wird. Das Beispiel der Stadtwerke Münster zeigt, wie man mit intelligenter Sensorik und KI-gestützten Nachfrageprognosen der Wasserknappheit begegnen kann.

In den letzten Jahren und speziell an den Hitzetagen im August 2020 zeigten sich wieder einmal die Auswirkungen des Klimawandels für die Wasserwirtschaft in Deutschland. Im gesamten Gebiet der Bundesrepublik verzeichnete man das siebte ungewöhnlich trockene Frühjahr in Folge.

Auswirkungen des Klimawandels werden zum Problem

Auch wenn die wenigen Regentage im Frühsommer 2020 dies vergessen ließen, kam die Dürre umso stärker zurück. Mitte August meldete die Gemeinde Lauenau, dass die Wasserversorgung der knapp 4.000 Einwohner zusammengebrochen ist. In Artern sterben die Wälder und die Löschteiche der Feuerwehr sind ausgetrocknet. In Pium wird das Freibad geschlossen und Bußgelder auf das Befüllen privater Pools verhängt. Bereits 2018 war in Münster der Aasee umgegekippt und hunderttausende Fische verendeten. 

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