Schwerpunkt: H2 – Hoffnung oder Hype? Von David Schlund und Philipp Theile, Research Associate, Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln (EWI)

Strombezugsoptionen für Power-to-Gas-Anlagen

Damit Elektrolyseure wirtschaftlich arbeiten können, braucht es günstigen Strom. Die EEG-Novelle ist ein erster Schritt dahin. Aber auch der Wettbewerb mit anderen Energieträgern bleibt von Bedeutung.

Die Substitution fossiler Energieträger durch erneuerbare Energien ist der nächste Schritt in der Dekarbonisierung des Energiesystems. Dies kann durch die Elektrifizierung von Gas- und Mineralölanwendungen und deren Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien, oder mithilfe einer Substitution durch klimaneutrale Gase (z. B. Wasserstoff, synthetisches Methan) geschehen. Klimaneutrale Gase können wiederum mittels Elektrolyse aus erneuerbarem Strom gewonnen werden (Power-to-Gas-Technologie, PtG). Dadurch finden sich PtG-Anlagen in einer Sonderstellung zwischen den Teilsystemen Strom und Gas wieder und entsprechend in einer komplexen Umwelt existierender Regulierung.

Power-to-Gas im Energiesystem Die Kopplung von Strom- und Gassystem wird eine zentrale Rolle bei der Dekarbonisierung des Gesamtenergiesystems einnehmen. Mehrere Energiesystemstudien weisen darauf hin, dass ein Technologiemix aus erneuerbarem Strom und klimaneutralen Gasen einer reinen Elektrifizierung der Gas- und Mineralölanwendungen bei der Transformation des Energiesystems bis 2050 kostenseitig überlegen ist (Acatech, 2017; BCG, 2018; Dena, 2018a; FNB Gas, 2017).

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